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Provision

Provision

Die Erfahrung zeigt, dass ein professioneller und engagierter Makler eine große Hilfe sein kann. Er nimmt eine professionelle Wertermittlung vor, erstellt ein aussagekräftiges Exposé, bewirbt die Immobilie, organisiert Besichtigungen, ist telefonisch gut erreichbar, führt die Verkaufsverhandlungen durch, bereitet den Kaufvertrag vor, hilft bei Problemen, trägt die Vermarktungskosten und erhält nur im Erfolgsfall ein Honorar.

Der Maklerlohn heißt nicht umsonst auch Maklerprovision oder Maklercourtage.
Die Bezahlung erfolgt erst bei erfolgreicher Vermittlung.
Bei der Berechnung der Höhe der Provision wird unterschieden zwischen der Vermittlung von Immobilien zum Kauf und von Immobilien zur Miete.
Eine gesetzliche Regelung bezüglich der Höhe der Maklerprovision bei erfolgreicher Vermittlung von einer Immobilie zum Kauf besteht nicht. Üblicherweise liegt die Höhe der Provision zwischen 3% und 7% des Kaufpreises, der sich wiederum aus der Lage der Immobilie sowie deren Zustand ergibt. Zu beachten ist, dass zu diesen prozentualen Beträgen immer noch die gesetzliche Mehrwertsteuer in Höhe von 19% (Stand: Januar 2013) hinzukommt.
Die Maklerprovision für die erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie zur Miete, das bedeutet beim Abschluss eines Mietvertrages, beträgt maximal zwei Nettomonatsmieten zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eine Überschreitung dieser Summe ist nicht zulässig.

Fälligkeit der Provision
In der Regel ist die Maklerprovision in dem Moment fällig, wenn ein erfolgreicher Abschluss (Mietvertrag/Kaufvertrag) zustande gekommen ist.
Bei der Fälligkeit der Maklerprovision ist zu beachten, dass die Vermittlung durch den Makler auch tatsächlich zu einem erfolgreichen Abschluss des Verkaufs/der Vermietung im Mietrecht geführt haben muss (§ 652 Abs. 1 BGB). Ist dies nicht der Fall, wie etwa wenn dem neuen Immobilieneigentümer die Immobilie bereits vor dem Anbieten durch den Immobilienmaklers bekannt gewesen ist, ist der spätere Vertragsabschluss nicht auf die Tätigkeit des Immobilienmaklers zurückzuführen. Doch schon alleine durch eine Besichtigung und die Herstellung des Kontaktes zwischen Verkäufer und Käufer erwirbt der Vermittler einen Anspruch auf den Erhalt seiner Provision.

Bestellerprinzip
Das Bestellerprinzip wurde im Zuge des Mietrechtsnovellierungsgesetzes (MietNovG)[2] umgesetzt, welches durch das Bundeskabinett am 1. Oktober 2014 beschlossen und vom Bundesrat am 27. März 2015 gebilligt wurde. Das Gesetz trat nach seinem Art. 4 überwiegend am 1. Juni 2015 in Kraft. Unter dem Begriff Bestellerprinzip versteht man, dass Wohnungsvermittler von denjenigen bezahlt werden, welche die Leistung des Maklers bestellen. Vermieter und Mieter sollen weiter als Auftraggeber auftreten können. Dabei gilt das marktwirtschaftliche Prinzip: wer bestellt, der bezahlt.

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